1. Die Loverboymasche


    Datum: 16.02.2020, Kategorien: BDSM Autor: Martina

    Die Loverboymasche oder sexuelle Abhängigkeit
    
    Das ist keine Blaupause für Männer, die ihren Beruf(?) wechseln und Zuhälter werden wollen.
    
    Die ganze Geschichte entspringt meiner Fantasie.
    
    In dieser Geschichte geht es um sehr viel Liebe und Macht. Die Macht des Mannes über eine Frau, die er schamlos ausnutzt. Ein Macho, der über seinem Besitz verfügt, wie er will und wann er will, auch wenn beide nicht miteinander verheiratet sind. Noch ehe die Frau merkt, was er von ihr will, wird sie sich für ihn prostituieren. Dies ist ein schleichender Prozess. Und ein langwieriger Prozess für die Frau auch wieder aus dem Milieu herauszukommen. Viele schaffen das auch nicht.
    
    Man könnte auch schreiben, dass der Mann ein Loverboy ist und er die Methode der Liebe, die Liebe der Frau zu ihrem Lover, schamlos ausnutzt.
    
    Die Loverboymasche ist uralt. Und wer glaubt, dass nur dumme Frauen auf diese Masche hereinfallen, der irrt sich gewaltig. Diese Frauen sind nicht dumm. Nur naiv. Sehr naiv sogar, die glauben, die große Liebe gefunden zu haben. Da gab es einen Fall, eine Professorin und Dozentin, die an der Universität gelehrt hat. Die auf so einer Masche hereingefallen war und für ihren Lover anschaffen ging. Obwohl sie als Professorin genug Geld verdient hatte.
    
    Oder wie die Polizei einen Zuhälter erwischte, wie er seine Pferdchen abkassierte. Der Zuhälter war vor Jahren, als sie ihn erwischten, erst 13 Jahre alt. (Früh übt sich, wer ein Meister werden will. Anmerkung der ...
    ... Autorin.)
    
    Oder eine junge Frau aus Hamburg, die für ihre große Liebe als Prostituierte arbeitete. Er zwang sie nicht. Sie machte das freiwillig. Obwohl sie wusste, dass er ein Zuhälter war. Die Eltern der jungen Frau wollten sie aus diesem Milieu herausholen und riefen die Polizei. Doch die junge Frau, die schon volljährig war, verteidigte ihren Zuhälter sogar noch. Die Polizisten sagten dann zu den besorgten Eltern: "Dass, wenn die Frau nicht gegen ihren Zuhälter vor Gericht aussagt, uns die Hände gebunden sind." (So ähnlich stand es vor Jahren in der Zeitung. Anmerkung der Autorin.)
    
    Ein Polizist: "Auch wenn wir ihn auf frischer Tat bei der Geldübergabe des Hurenlohnes erwischen sollten, wird ihre Tochter wahrscheinlich sagen, dass es Schulden sind, die sie zurückzahlt. Wir, die Polizei wissen, dass er ein Zuhälter ist. Aber solange ihre Tochter nicht gegen den Zuhälter vor Gericht nicht aussagt, haben wir keine Handhabe. Wie gesagt, uns sind die Hände gebunden. Und wie gerne hätten wir das Schwein hinter Gittern gesehen." (Dieser Absatz des Gespräches ist frei erfunden. Aber ich könnte mir denken, dass die Polizisten und die Eltern so ähnlich miteinander geredet hätten. Anmerkung der Autorin.)
    
    Wer verliebt ist, macht manchmal auch dumme Sachen. Wegen Revision seines Urteiles war ein Mörder noch auf freiem Fuß. Hatte aber als Überwachung eine Fußfessel. Die Revision wurde verworfen. Jüngst sollte der Mörder sich bei seinem Gefängnis melden und seine Haftstrafe antreten. ...
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