1. Unter dem Sternenhimmel


    Datum: 08.12.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byPingPongPenpals

    ... ich schneller. Es dauerte keine drei Sekunden, bis das Bett mitschwang. Der Griff um meinen Hals verstärkt sich. "Stop!", befahlst du schockiert. Ich hatte bereits aufgehört. Gebannt lauschten wir. Nein. Noch immer das gleichmäßige Atmen.
    
    'Sollten wir aufhören', überlegte ich noch, doch in dieser Nacht hatte ich nichts zu sagen. Du oder deine Lust hatten die Entscheidung schon getroffen.
    
    "Langsam!", befahlst du und gabst mit deinem Griff an meinem Hals vor was ich zu tun hatte. Langsam komplett raus, langsam bis zum Anschlag wieder rein. Immer wieder. Unsere Zungen umspielten einander ebenso langsam. Trotz der Faultier-ähnlichen Geschwindigkeit hüllte sich langsam Schweiß um unsere Körper. Und dazwischen. Die Decke staute die Hitze, doch sie wegzumachen fühlte sich auch falsch an. Immerhin war das Fenster offen. Nicht das es viel Ausgleich schuf. Draußen war es auch zu derart später Stunde noch heiß.
    
    Unsere Säfte sammelten sich langsam auf dem Lacken. Ich spürte es manchmal, wenn ich darüber rutschte. Nicht nur Schweiß. Auch deine Vagina produzierte so viel Flüssigkeit, dass ich nur hoffte, dass du heute auch wirklich viel getrunken hattest.
    
    Wie lange schon in dem Tempo miteinander vögelten, konnte ich nicht mehr sagen. Es hätte der längste, unsportlichste Kuschelsex der Welt sein können, wäre es nicht für deine Hand an meinem Hals die mir Tempo und Tiefe jedes Mal neu vorgab.
    
    Kommen konnten wir beide nicht, aber aufhören lange auch nicht.
    
    Doch über die ...
    ... Zeit wurden wir doch langsamer, deine Hand rutschte von meinem Hals und wir schliefen ein. Beim Sex einschlafen. Normalerweise ein Klischee in einer schlechten Komödie. Symbol für die tiefe sexuelle Frustration einer unglücklichen Beziehung.
    
    Nicht in diesem Fall. In diesem Fall war es unfassbar geil.
    
    Als wir am nächsten Morgen aufwachten, lagen wir anders. Im Laufe der Nacht mussten wir uns doch nochmal anders geordnet haben. Du umklammertest mich von hinten, deine Brüste drückten weich in meinen Rücken, mein Po lag in deinem Schoß. Einzig die Decke lag noch brav auf uns. Schützte uns vor allzu tiefen Einblicken. Nur unsere Beine hatten sich freigestrampelt. Meins hing sogar beinahe in Gänze aus dem engen Bett. An dem Fuß hing auch noch meine Unterhose. Hektisch schüttelte ich sie ab und schob sie unter das Bett. 'Puh', dachte ich, 'Gerade noch.'
    
    Ich lauschte auf die Atmung deiner Schwester, doch spürte nur dein vertrautes Atmen in meinem Rücken.
    
    'Scheiße. Schon aufgestanden. Ob sie es wohl gesehen hat? Sicherlich. Was sie jetzt wohl denkt?'
    
    Gedanken rasten durch meinen Kopf. Viel zu viele für so frühe Stunden. Ich sah auf mein Handy. 9:00. Doch nicht so früh. Deine Schwester war schon beim Frühstück. Ich schüttelte den Kopf und malte mir peinliche Situationen aus, die der Tag bringen könnte. Als du wenige Minuten später auch erwachtest, zogen wir uns an und gingen Frühstücken.
    
    Der Tag brachte keine peinlichen Situationen. Entweder sie hatte es nicht gesehen, ...
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