1. Die Miete 20


    Datum: 26.09.2023, Kategorien: BDSM Autor: bynpatek

    ... lieber?"
    
    Ich hänge mit verschmierter Fresse und eingesauten Fingern über dem Salat und weiß nicht, was ich antworten soll.
    
    „Er oder ich, was meinst du?"
    
    „Wenn er die fremden Striemen sieht, wird er sicher fragen. Dann wird alles noch schlimmer", überlege ich laut.
    
    „Also doch dein Herr?"
    
    „Nein, Herrin, besser Sie."
    
    „Ach, jetzt ich? Du glaubst, eine Frau könnte dich nicht richtig verprügeln?"
    
    „So mein ich das doch gar nicht. Bittee."
    
    Der Schuh schwenkt auf dem Absatz und drückt sich in die Soße. Dann taucht die zerkratzte und verschmierte Sohle wieder darauf aus. „Ablecken."
    
    Verzweifelt schaue ich auf den Staub und die Kohlstreifen in der Joghurtsoße, die von ihrer Sohle tropft. Ich fahre meinen Wischlappen aus und putze ihr die raue, abgelatschte Ledersohle sauber. Ob sie die Highheels nur in der Wohnung trägt? Dann noch die Seiten. Sandkörner scheuern mir auf der Zunge.
    
    Die Soße muss weg, sonst kann die Herrin nicht gehen, selbst wenn sie wollte.
    
    Kaum ist der Schuh sauber, taucht er wieder ein und kommt schmutzig wieder hoch. Wenn das so weiter geht, kann es ewig dauern. Besser ich stelle mich darauf ein. Eifrig, mit demonstrativ weit heraus gestreckter Zunge putze ich ihr wieder den Schuh. Der gröbste Dreck ist eh schon runter.
    
    „Nimm ihn richtig rein."
    
    Wie, richtig? Unschlüssig starre ich auf den Schuh. Dann stülpe ich mein Maul über die Spitze. Das Ungetüm keilt mir die Kiefer auseinander.
    
    Ich spüre die stechenden Finger der ...
    ... Herrin im Nacken, wie sie mich herunterdrücken und mir den Klotz noch tiefer ins Maul drücken.
    
    „Lecken."
    
    Trotz Maulsperre versuche ich an dem Klotz noch herumzulecken. Aber die Sohle presst meine Zunge gegen den Kiefer.
    
    Der Schuh schüttelt mich ab wie einen Haufen Scheiße. Dann versetzt er mir einen Tritt in die Fresse.
    
    „Friss auf und dann mach weiter. Das muss heute fertig werden. Wir sprechen uns noch."
    
    Immerhin darf ich mir den Rest noch reinschieben.
    
    Von der Schwelle aus kann ich durch einen Türspalt ins Nebenzimmer blicken. Die Herrin nimmt auf dem Rücken der dicken Kuh Platz und tafelt fürstlich beim Schein eines Kerzenleuchters.
    
    Nackt und vollgefressen tapse ich an die Arbeit zurück. Bei jedem Schritt kleben meine Füße an der dünnen Folie. Von den vielen Farbklecksen habe ich weiße Sohlen. Die Hände sind vollgesaut.
    
    Sind ja nur noch zwei Wände. Ich halte mich ran. Dann die Ecken noch. Bald bin ich durch.
    
    Die letzte Ecke verschwindet unter frischem Weiß. Ging ja doch schneller als gedacht.
    
    Wie bestellt und nicht abgeholt stehe ich da, den Pinsel in der Hand suche ich noch Löchern in der Farbe.
    
    Fertig. Soll ich jetzt laut ‚Fertig' rufen?
    
    Ich knie mich auf die Schwelle. „Herrin, ich bin fertig", rufe ich und senke gleich den Kopf, um nicht hochmütig zu erscheinen.
    
    Sie hat mich gehört. Mit hartem Absatzgeklapper kommt sie angestakst.
    
    Ich knie aufrecht, schaue zu Boden, erwarte das Urteil meiner Richterin.
    
    „Du bist fertig?"
    
    „Ja, ...
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