1. Das Bangkok Syndikat 13


    Datum: 14.04.2024, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78

    ... erinnerten ihn an die unentwegten Misshandlungen, denen er ausgesetzt gewesen war. Nori war äußerst rücksichtslos vorgegangen, hatte ihn immer wieder in den Sessions verzweifeln lassen, indem sie ihn mit Stöcken, Gerten und Peitschen an seine Grenzen getrieben hatte. Er sollte schreien, vor seinem Kunden an seiner Situation verzweifeln, zeigen, wie sehr er unter seiner Vergewaltigung litt. Doch der tägliche Wahnsinn war langsam zur Gewohnheit geworden und die Kunden schienen diesen Umstand zu spüren. Zwar war er nach wie vor ausgebucht, doch Nori keinesfalls mit den Erträgen zufrieden, die er ihr einbrachte. Trotz all ihrer Schläge und Hiebe ließ sich seine Jungfräulichkeit nicht mehr zurückholen und sein Marktwert sank von Tag zu Tag. Er spürte selbst, dass er mehr und mehr abstumpfte, sein Gehirn Wege und Lösungen fand, die ihm diese Welt erträglicher erscheinen ließen.
    
    Zudem bemühte sich Uaan redlich, ihn die schrecklichen Erlebnisse vergessen zu lassen. Vorsichtig wusch sie ihn und kühlte seine Schlagmahle mit schmerzlindernder Salbe. Zu Sex kam es zwischen den beiden schon seit einigen Tagen nicht mehr. Tom hatte jegliches Interesse an ihr verloren, musste mit sich ringen, um keinen Hass gegen dieses Mädchen aufkommen zu lassen. Nori hatte aus der süchtigen Uaan eine perfekte Komplizin geformt. Anfänglich hatte er mit Uaan noch über seinen unbedingten Wunsch, diesem Schrecken zu entkommen, gesprochen, doch mittlerweile hatte er davon Abstand genommen. Die kleine ...
    ... Thailänderin würde ihn an die Domina verraten, sobald er auch nur die Möglichkeit einer Flucht erwähnen würde. Er war ihr Garant, weiterhin an ihre Droge zu kommen. Ohne ihn würde sie Qualen durchleben müssen, die ohne weiteres mit jenen, die Nori ihnen bereiten konnte, vergleichbar waren. Die Domina betonte immer wieder, dass Uaan keinerlei Wert mehr für sie hatte, sobald sie nicht mehr mit Tom in der Zelle zusammen hausen würde.
    
    Die kleine Frau hockte nackt auf der Matratze und hörte mit einem kleinen MP3-Player Musik. Tom hatte dreihundert Euro an Nori dafür bezahlen müssen, ein unwirklicher Preis. Doch die Thai-Domina beutete sie schamlos aus, alles, was über die Grundversorgung hinausging, hatten die beiden teuer zu bezahlen. Dabei ging sie jedoch keinerlei Risiko ein. Sie achtete strikt darauf, dass nichts, was sie ihren Opfern verkaufte, missbräuchlich zu verwenden war. Sogar das Kabel der Kopfhörer war nur wenige Zentimeter lang, zu kurz, um sich damit zu strangulieren.
    
    Tom schüttelte den Kopf. Wieder musste er sich beherrschen, um seinem Drang, Uaan anzuschreien und sie zu verletzen, nicht nachzugeben. Er erinnerte sich noch gut an ihren Absturz, den sie nur durch Noris psychische und physische Zuwendungen unbeschadet durchzustehen vermocht hatte.
    
    Noch deutlicher war ihm Noris Rache in Erinnerung geblieben, die sie an ihm genommen hatte. Er dachte an die Dunkelheit, in der sie ihn wehrlos gefesselt zurückgelassen hatte, den Druck in Blase und Darm, den ständigen ...
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